Gemeinderats-Sitzung 2.April 2012
Generalversammlung 2012
Freitag, 10. Februar 2012
Am 10. Februar wurde im Restaurant "Zum goldenen Kopf" die Generalversammlung der SVP Sektion Bülach durchgeführt.
Nach einem ausgezeichneten Abendessen führte Präsident Felix Hofstetter routiniert durch die üblichen Traktanden. Dabei machte er im Jahresbericht des Präsidenten auch ein paar pointierte Bemerkungen zu Vorkommnissen innerhalb und ausserhalb unser Sektion.
Neu in den Vorstand gewählt wurden Annemarie Hofstetter (Kassierin), Daniel Leonhardt (Aktuar), Michael Graf, Michel Pasche.
Der 2011 zurückgetretene Kantonsrat Othmar Kern wurde für seine Leistungen zugunsten der Partei und der Stadt Bülach geehrt.
zum Podiumsgespräch Gesamtverkehrskonzept:
Der Gewerbeverein Bülach hat zu einem Podiumsgespräch zum Thema Gesamtverkehrskonzept (GVK) geladen. Nach der leicht provokativen Einleitung von Martin Arnold (KGV) führte der Moderator Markus Rohr gekonnt durch das Gespräch. Verteidigt wurde der vorliegende GVK-Vorschlag von Stadtrat Hanspeter Lienhart (SP). Der Standpunkt des Gewerbes wurde durch Mischa Klaus vertreten, unsere Partei durch Roger Emch.
Schon zu Beginn des Gesprächs hörte man den Vorwurf, das neue GVK enthalte keine grossen Neuerungen, geschweige dann eine neue Vision! Relativ schnell waren sich die Teilnehmer einig, dass alle Verkehrstypen (ÖV, Autos, Velos und Fussgänger) zunehmen werden. H.P. Lienhart bekräftigte die Absicht, dass man nicht einzelne Verkehrsteilnehmer gegen andere ausspielen möchte.
Von Seite des Gewerbes und der SVP war der Vorwurf zu hören, dass der MIV (motorisierter Individualverkehr) durch die "linkslastige" Kommission zu wenig berücksichtigt wurde und zu dessen Gunsten kaum fördernde Massnahmen (im Gegenteil: Massnahmen zur Erhöhung des Durchflusswiderstandes) beabsichtigt sind. So konnte SR Lienhart keine befriedigende Antwort geben, wie ein flüssiger MIV in Zukunft sichergestellt werden kann. Als Begründung für die fehlende Vision wurde betont, dass das vorliegende GVK lediglich den Zeitraum der nächsten 15 Jahre abdecken soll.
Sicher ist es richtig, dass ein Grossteil des Regionalverkehrs nicht direkt von Bülach bestimmt werden kann, doch sollte man bei den Entscheidungsträgern (meist beim Kanton) massiv mehr Druck ausüben, um die grossen Probleme (v.a. Hardwald) möglichst rasch lösen zu können. Wie soll man die bereits jetzt bestehenden Probleme (Verkehr Ost-West, Bahnhofzufahrt) in den nächsten 20-30 Jahren lösen können, wenn man sich nur auf etwas konzeptlose kosmetische Massnahmen und den eigenen Planungshorizont auf 15 Jahre beschränkt!
Bericht Gewerbe Bülach 'jetzt werden die Weichen gestellt'
Artikel NBT/ZU
SVP zur Vernehmlassung GVK