Die letzte Gemeinderatssitzung in Bülach war aus SVP-Sicht sehr erfreulich, wurde doch mit Romaine Rogenmoser wieder eine SVP-Frau zur Gemeinderatspräsidentin – und somit zur höchsten Bülacherin – gewählt.

Ins Amtsjahr startete sie mit der Nationalhymne, die sie auf ihrer Trompete – begleitet von zwei Mitgliedern der Stadtmusik Bülach – spielte. Und genau wie bei einem Orchester sei es oft auch im Rat: da gebe es falsche oder schräge Töne, die aber eine Gemeinschaft durchaus zu tragen vermöge.

In ihrer Rede wünschte sich Romaine Rogenmoser zum einen mehr Engagement für die Sache und zum anderen weniger zur Schau gestellte Empörung. Den so oft bemängelten fehlenden Respekt sieht sie indes meistens erst nach einer Debatte, wenn Person und Geschäft nicht getrennt würden. Dabei sei es wichtig, dass man nach einer hitzigen Diskussion – die durchaus auch erwünscht ist – wieder einen normalen Umgang miteinander pflegt. Am einfachsten beim gemütlichen Beisammensein. Dieses Anliegen wurde anschliessend an die Sitzung sogleich in die Tat umgesetzt, fand doch der Wahlapéro in der St.Laurentius-Brauerei in Bülach statt.