Gemeinderatssitzung Mo, 14. März

Haupttraktandum der Sitzung waren die Wahlen des Gemeinderatsbüros für das kommende Jahr. Als Gemeinderatspräsidentin und damit höchste Bülacherin wurde Nadja Naegeli (SP) gewählt. Herzliche Gratulation! Als erste Vizepräsidentin und damit in den Startlöchern für das höchste Amt im nächsten Jahr wurde unsere Romaine Rogenmoser erkoren. Sie hat, auf ihre spezielle aber souveräne Art, bereits einen beträchtlichen Teil der Sitzung geleitet.

Die SVP-Fraktion ist aktiv:

So wurden die Interpellationen von Romaine Rogenmoser (Steuern) und René Anthon (Schulkosten) verlesen. Beide Vorstösse mit der Absicht, Grundlagen für eine korrekte Lagebeurteilung und damit für zukünftige richtungsweisende Entscheide zu erhalten.

Etwas Grund für Diskussionen gab die Kreditabrechnung der Sanierung Stadtpark Lindenhof. Auch wenn die Stimmen über das Resultat des Umbaus unisono positiv waren, gaben Kreditüberschreitung bzw. mangelhafte Kostenkontrolle Anlass zu Kritik. So hat der Verantwortliche SR Willi Meier einige Fehler eingestehen müssen, hat aber auch die Lehren gezogen und die entsprechenden Korrekturmassnahmen im SR eingeleitet. Schlussendlich haben die positiven Stimmen im Rat überwogen und die Kreditabrechnung wurde genehmigt.

auf einfache und verständliche Art hat Cornel Broder das Geschäft „Neubau Wasserleitung Bäretsmoos- Frohalden“ vorgestellt. Der Rat teilte die Meinung, das Projekt  sei notwendig sowie korrekt und vorausschauend geplant, und genehmigte den Kredit von 490’000.- Fr.

Um den veränderten bzw. gestiegenen Anforderungen der Stadtentwicklung gerecht zu werden, genehmigte das Gremium eine Spezialkommission zur Überprüfung der politischen Strukturen und die neue Produktegruppenzuteilung innerhalb der Fachkommissionen.

Andres Bührer (BSB) erkundigte sich, wie der Eintrag „regionales Kulturzentrum“ in den neuen Entwurf des regionalen Richtplans gekommen ist. Der Stadtrat wusste die Frage nicht zu beantworten. Erneut stellt sich die Frage, ob im Stadtrat gewisse Entscheide ohne ausreichende Transparenz gefällt werden. Dieses Beispiel verstärkt den Eindruck, dass der Stadtrat offenbar nicht als Gremium funktioniert und seine Führungsaufgabe gemäss Gemeindeordnung wenig oder nicht wahrnimmt.

Aus gesellschaftlicher Sicht war der Höhepunkt der anschliessende Apéro, zu dem die neue Präsidentin stellende SP eingeladen hat. Kulinarisch und stimmungsmässig ein toller Abschluss des doch sehr spannenden Amtsjahres.